Wandel beim Internetpublikum:
mehr Fun für die neuen User
(rt) Einer von UPI verbreiteten Studie des Pew Research Center in Washington D.C. zufolge scheint es mit der bisherigen Dominanz wohlhabender weißer männlicher Nutzer bald zuende zu sein. Mittlerweile hängen immerhin rund 41 Prozent der erwachsenen Bevölkerung der USA (etwa 74 Millionen Teilnehmer) am Netz, da bleiben demographische Strukturwandlungen naturgemäß nicht aus. Zum Vergleich: noch 1994 waren es erst 14 Prozent.
Auffällig ist auch, daß die weiblichen Teilnehmer bei den Neuzugängen mittlerweile überwiegen. Von den Neuen, die etwa 46 Prozent aller Befragten ausmachen, haben 39 Prozent keinen Hochschulabschluß, 23 Prozent verdienen weniger als USD 30,000 im Jahr.
Die Neulinge mögen vielleicht nicht so gut ausgebildet sein und weniger verdienen als die alten Hasen, dafür haben sie weitaus mehr Spaß als diese: Satte 52 Prozent gaben an, ausschließlich wegen der Unterhaltung ins Internet zu gehen, während dies nur auf 39 Prozent der erfahrenen Nutzer zutrifft.
Sollten sich diese Zahlen bestätigen, dürfte dies gravierende Folgen für die Zukunft des E-Commerce haben: Unterhaltung wird dann immer stärker dominieren, nennenswerte Käufergruppen werden nur noch über das Lockmittel Infotainment zu gewinnen sein, Sex-Seiten dürften weiter boomen.