(rt) Wenn schon die Uhren nie anders gehen, sollte man sie wenigstens gegen andere austauschen. Das geht beispielsweise beim House of Clocks, das über tausend verschiedene Kuckucksuhren-Modelle führt:
Aber er geht noch dramatischer, nämlich mit den (übrigens durchaus erschwinglichen) Reisesonnenuhren für Europa! Dabei stapelt der Vertrieb ziemlich tief: Für alle, die Zeit haben liest man da eine winzige Klientel also; oder: Von Kreta bis Danzig von Warschau bis Lissabon für den Fall, daß Sie im Erdkundeunterricht gerade gefehlt haben, als Europa an der Reihe war. Auch Slogans wie Besonders
interessant für Strand- und Wanderurlaub verfangen kaum: Wer will beim Wandern schon eine Sonnenuhr mitschleppen?
Nein, liebe Suntime-Leute: Dieses Produkt ist schlicht und ergreifend etwas für die wahren Reichen und Lifestyle-Jünger dieser postmodernen Welt: die Zeit-Millionäre, die man vor dem Ersten Weltkrieg als die leisured classes bezeichnete. Das macht es ja auch so charmant. Und womöglich zum einzigen ernstzunehmenden Statussymbol dazu.